P A T R I C I A   P I S A N I
K U N S T P R O J E K T E
ÖFFENTLICHER RAUM MUSEALER KONTEXT VERZEICHNISSE
INSTALLATIONEN BIOGRAFIE
INTERVENTIONEN OBJEKTE PUBLIKATIONEN
SERIEN/ EDITIONEN KONTAKT
DENKZEICHEN OPFER DER NS-EUTHANASIE-MORDE | OPFER DER NS-MILITÄRJUSTIZ | OPFER DES STALINISMUS | OPFER DER BLUTWOCHE | ROSA LUXEMBURG | BERLINER MAUER | DER REST | GALERIE K.& K. KOLLWITZ
DENKZEICHEN FÜR DIE OPFER DER EHEMALIGEN HAFTSTÄTTE PRENZLAUER ALLE, BERLIN-PANKOW

Wettbewerbsbeitrag. Die Idee beruhrt auf Entgegensetzen, „Wiedergutmachen“, Erfüllen dessen, was unter unrechtmäßigen Haftbedingungen verweigert wird, d.h. das Erfüllen primärer menschlicher Lebensbedürfnisse und Rechte. Die vorhandene Plattenbau-Garage wird in einen begehbaren Schaukasten bzw. Pavillon umfunktioniert. Berlin, 2004

„Positive Bilder“, die sowohl von außen als auch von innen in den Schaufenstern sichtbar sind, behandeln im Kontrast die Inhalte Ausgeliefertsein, Hunger, Verwahrlosung, Durst, Schlafentzug und Isolation. Es sind Großfotos, die die Erfüllung dieser Bedürfnisse zeigen. Den Bildern jeweils gegenüberliegend sind Zitate der Betroffenen zu den Ermangelungen zu lesen. Das Denkzeichen soll nicht nur eine Markierung am Ort des Geschehens sein sondern ein „Ort“ werden, der mit Leben gefüllt ist, an dem man Information und Zeit zum Nachdenken findet, Gedanken austauschen und Gefühle entwickeln kann.
In ihren Räumen wird jeden Mittag ein gehaltvoller und schmackhafter Eintopf zu einem günstigen Preis angeboten. und Trinkwasser gratis und soviel man möchte.
DENKZEICHEN AM HAUS3



I

oben |